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15 Haziran 2014 Pazar

Teenager lebt seit 2 Jahren in einem Ball auf dem Bodensee

Zumindest treibt Tamara
viel Sport, wenn der Akku
mal wieder den Geist aufgibt.
Gaienhofen / Bodensee (brez) – Eine mit Kunststoff umschlossene Luftblase, ist seit 
2 Jahren das Zuhause von Tamara Zzz., aus Gaienhofen am Bodensee. Die mittlerweile
14-jährige Smartphone-Besitzerin, hat Angst vor „echten“ Menschen. „Ich mag zwar den Kontakt mit Menschen, aber nur über den Bildschirm und die Tastatur“, schreibt Tamara Zzz. uns per E-Mail, die - alle sozialen Netzwerke zusammengezählt, in denen sie Mitglied ist - insgesamt 3.893.184.456 (das ist mehr als die halbe Weltbevölkerung) Internet-Freunde hat. Doch immer mehr ihrer Freunde wollen sie im „Real Life“ - wie das echte Leben im Internet-Slang genannt wird - kennenlernen. „Ich weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn ich auf einen meiner Internet-Freunde treffen sollte. Wir haben doch so gar nichts gemeinsam“, schreibt Tamara uns mit zittriger Schrift und weinenden Smileys. In ihrer Luftblase, welche 24 h am Tag auf dem Bodensee treibt, fühlt sich der Teenager sicher. Im Notfall kann sie mit ihrer schwimmenden Kugel bis an das Schweizer Ufer „rennen“ - deshalb hat sie auch immer ihren Personalausweis um den Hals hängen. Angst hat sie nur, dass der Bodensee einmal zugefriert und ihre Internet-Freunde sie auf dem Eis besuchen könnten. Aber dann ist sie ja immer noch durch ihre stabile Kunststoffkugel geschützt, in der sie sich ansonsten sehr sicher und auch sehr wohl fühlt. Für Essen, Duschen, Toilette, Handy aufladen usw. fahren ihre Eltern mehrmals täglich mit einem Versorgungsschiff zu ihrer Tochter und versorgen sie mit allem notwendigen. „Den Kontakt zu ihrer Familie und einigen wenige Freuden aus ihrer Kindergartenzeit, lässt sie zum Glück noch zu“, seufzt die Mutter von Tamara, die in Konstanz ein Handygeschäft betreibt. Der Kinderarzt von Tamara sieht die ganze Situation etwas entspannter: „Das Mädchen ist gerade in der Pubertät - eine sehr schwierige Zeit - das verwächst sich wieder. Die Eltern sollten froh sein, dass ihre Tochter keine Drogen nimmt, nicht kriminell werden kann oder zu früh schwanger wird. Zudem ist sie auf dem Wasser vor betrunkenen Autofahrern geschützt. Und wenn mal was ist, dann bekommt sie Antibiotika verschrieben - das gebe ich meinen Patienten immer, wenn ich nicht weiter weiß, und meistens hilft das auch.“ Zum Glück hat Tamara wenigsten einen Arzt, der sie und ihre Situation wirklich ernst nimmt. Auch nicht mehr selbstverständlich im modernen Deutschland.

7 Haziran 2014 Cumartesi

Balinger Zoo vermietet Pinguine & Eisbären zum Kühlen von Swimming-Pools

Mit diesen zwei Pinguinen, ließe sich
sogar ein Bierfass mit einem Inhalt von
10 Litern kühlen.
Balingen (brez) Eine geradezu eiskalte, aber sehr erfrischende Idee, hat der Direktor des Balinger Zoos. Um seinen Tierpark wieder aus den roten Zahlen zu heben, vermietet er nun über die kommenden Sommermonate seine drei Eisbären an zahlungskräftige Swimming-Pool-Besitzer. Die drei Polarbären sollen während der heißen Jahreszeit, die Schwimmbecken der Kunden auf erträgliche Temperaturen herunterkühlen. Für die Verpflegung der Bären müssen die Poolbesitzer jedoch selbst sorgen. Es dürfen aber, laut Mietvertrag, keine lästigen Familienangehörigen an die Tiere verfüttert werden. Dies könnte nämlich den empfindlichen Kühlkreislauf der Tiere erheblich durcheinander bringen. Wollen die Besitzer schwimmen, werden die Eisbären mithilfe eines Betäubungsgewehrs, für ca. 4 Stunden, auf Standby geschaltet. Inzwischen denkt der geschäftstüchtige Zoodirektor sogar darüber nach, auch seine 23 Pinguine zu vermieten. „Die eignen sich hervorragend zum Kühlen von kleinen Bierfässern bis 5 Liter. Man muss nur ein Ei aus Gips auf das Fässchen legen, den Pinguin darauf setzen und er verfällt in eine Art Bruthaltung“, schwärmt Zoodirektor Carl Svenson, und reicht uns zum Beweis ein kühles Bier, in dem sogar eine kleine Pinguin-Feder schwimmt. Dann mal Prost!

29 Mayıs 2014 Perşembe

Straßensperren am Vatertag – Väter riegeln Stadtteil mit Bierkisten ab

Mit solchen Bier-Barrikaden und
Verkehrsschildern, wollen
sich die Väter, während ihrer
Vatertags-Zeremonie vor Frauen
und Kindern abgrenzen. Das ist
auch zu deren Schutz gedacht.
Brezelingen – (brez) Um sich seelisch und moralisch auf ihre heutige Pilgerreise vorzubereiten, haben Brezelinger Väter bereits am gestrigen Mittwochabend die wichtigsten Verbindungsstraßen ihrer Dorfstadt mit Tausenden von Bierkisten abgesperrt. Zusätzlich haben sie Verkehrsschilder aufgestellt, welche Frauen und Kindern signalisieren sollen, dass die Väter bei ihren religiösen Zeremonien nicht gestört werden dürfen. Wie jedes Jahr an Christi Himmelfahrt versammeln sich auch in Brezelingen Tausende von Vätern aus der Umgebung, um gemeinsam auf das „Vater Unser“ zu trinken. Sie ehren damit den heutigen Feiertag, der daran erinnern soll, wie Jesus an einem Donnerstag (der auch schon damals auf einen Mittwoch folgte) seinen Vater mit einem Bollerwagen im Himmel besuchte, um ihn mit einem Fass Bier zu ehren. Die Legende erzählt, dass damals sogar die Wolken aus reinem Bierschaum bestanden hätten.
Um würdig an diesen biblischen Akt zu erinnern und diesen angemessen zu ehren, trinken sich Tausende von Männern (aller Altersklassen) in einen kollektiven Bier-Rausch. Dabei handelt es sich um eine Art Ekstase - ähnlich einer Trance. Was an diesem Tag passiert, erinnert an festlich-kulturelle Rituale, wie wir sie heute leider nur noch von wenigen Naturvölkern - wie den Bayern (Oktoberfest) oder den Schwaben (Cannstatter Wasen) - her kennen. Oft geht es recht grob zu wenn die Väter ihre mentale Grundebene verlassen haben. Einige der Teilnehmer schlagen sich in ihrer Trance gegenseitig fast die Schädel ein oder übergeben spendierfreudig ihren gesamten Mageninhalt in ekstatischen Schüben wieder - und zwar meist dort wo sie gerade stehen bzw. liegen. Dies ist dann meist auch der Höhepunkt dieses, für Aussenstehende oft als archaisch erscheinenden, religiösen Festes. Was von Ehefrauen und Partnerinnen meist als reines Besäufnis verstanden wird, ist in Wirklichkeit ein Akt der seelischen Reinigung, ein Akt der Befreiung. Das ist ein sehr wichtiger Prozess, um die Väter auch wieder für das kommende Jahr zu stärken, ihnen Kraft und Zuversicht zu geben, damit sie auch für die kommenden 365 Tage wieder fit für ihren Job als Vater sind. - Das sagen zumindest die Teilnehmer.

11 Mayıs 2014 Pazar

Und was hat der kleine Putin als Bub zum Muttertag geschenkt?

Der Tag, an dem jede Mutter zur
ganz persönlichen Königin wird.
Muttertag! (brez) – Und wie jedes Jahr frage ich mich auf's Neue, was schenke ich meiner Mutter nur zum Muttertag? Während ich bei einem Kaffee nachdenklich auf dem Balkon liege, und mit einer lockeren Mutter meines Liegestuhles spiele, frage ich mich einfach weiter, was wohl die erste Mutter auf Erden - Eva - von ihren Jungs zum Muttertag bekam. Vielleicht einen Apfel-Schäler oder eine Tasche aus Schlangenleder? Und Jesus, auch ein sehr vorbildlicher Sohn, was hat er seiner Mutter Maria wohl geschenkt? Ein Fläschchen Weihwasser - als Duft für eine reine Seele? Und Nero, der große römische Kaiser, er war bestimmt schon als Kind Feuer und Flamme für den Muttertag. Hat er vielleicht Rom nur aus Versehen angezündet, als er die Kerzen auf der Muttertags-Torte anbrennen wollte? Vielleicht ist er nur über sein Gewand gestolpert, oder die römische Torte war so groß, wie das Kolosseum? Die waren ja schon recht dekadent, die alten Römer. Sind manche heute auch noch, aber lassen wir das. Das würde uns den Muttertag so richtig versauen.

Ah, und dieser Dingis, ähhh ich meinte Dschingis, ja diese Dschingis Khan, der war doch dafür bekannt, dass er von seinen Feldzügen kleine Jungen mitbrachte, um sie von seiner Mutter und seiner Frau als gleichberechtigte Familienmitglieder aufziehen zu lassen. Nein, das ist aber keine gute Idee, das hilft mir nicht weiter, das könnte heutzutage so richtig Ärger geben. Also auch keine gute Lösung. Zudem ist meine Mutter fast 70 - die zieht keinen mehr auf. Außer vielleicht meinen Vater - der merkt das eh nicht. Sorry Vadder, dieser Seitenhieb musste sein.

Hmm, und was schenkte Luther seiner Mutter?
Vermutlich sehr viele Thesen – aber konnte sie auch lesen? 


Uuups, das reimte sich sogar. Vielleicht sollte ich ein Muttertags-Gedicht schreiben? Nö, das lasse ich auch lieber, da kommt dann doch nur Blödsinn bei raus. Columbus der große Entdecker, wollte er etwa nur nach Indien, um seiner Madre etwas Wertvolles zum „Día del Madre“ zu besorgen? Und dann passierte das Unglück, und er entdeckte Amerika? Uiii, daran möchte ich gar nicht denken. Bei Gutenberg glaube ich, dass er nach der Erfindung des Buchdrucks bestimmt sehr viele Ideen für den Muttertag hatte. Vom Lesezeichen bis zum Bücherregal, war da für die nächsten Jahre bestimmt alles mit dabei. Aber jetzt extra was erfinden? Neee, da fällt mir jetzt noch weniger ein. Dieser Franzose, der kleine, ja, der Napoleon. Der hatte es bestimmt leicht, der war auch sehr viel unterwegs. Und bezahlen musste er seine Mitbringsel bestimmt auch nicht. Da bezahlten doch die ehemaligen Besitzer seiner Mitbringsel wohl eher mit ihrem Leben, als er eine mickrige Golddukate an sie. So ein geiziger Bub! Aber Mama Napoleon bekam vom Söhnchen bestimmt die besten & leckersten Spezialitäten aus ganz Europa präsentiert. Und wie war das wohl im modernen Deutschland - heute (und vielleicht ein paar Jährchen früher)? Hat der Schröder seiner Mutter bereits als Bub wohlweislich einen Gasherd geschenkt? Und der moderne Amerikaner? Was Obama seiner Mutter am "Mother's Day" schenkte, das weiß ich nicht – vielleicht ein Abhörgerät? Das werden wir wohl nie erfahren - außer, außer der Snowden packt aus. Vielleicht ist das sogar der wirkliche Grund, weshalb Obama ihn unbedingt haben will - ausgeschlossen ist nix auf dieser Welt. Und sein Gegenspieler, der Putin? Hat er seiner Mutter schon als junger Mann Krimsekt zum Muttertag geschenkt? Wusste er, was noch kommen wird? Egal, ich bin jetzt mit meinen Gedanken am Ende. Mein Liegestuhl auf dem ich liege, ist nun kaputt - ich habe geistesabwesend die Mutter einer sehr wichtigen Schraube verschluckt. So ist das, wenn die Mutter weg ist, dann geht alles kaputt - auch ein Liegestuhl. Aber eine Idee habe ich jetzt. Es hat etwas mit Mutter und Essen zu tun. Doch mehr schreibe ich hier nicht rein - ratet doch selbst. So wie ich es bei den Anderen, weiter oben, auch getan habe.

16 Nisan 2014 Çarşamba

Busfahrer braucht 6 Tage von Berlin nach München

Iwan M. hat die Ruhe weg.
Pflichtbewusst hält er an 
jeder Haltestelle.
Berlin / München (brez) - Aushilfsbusfahrer Iwan M. ist am Ende. Sowohl körperlich wie auch geistig. Aber er ist auch froh und glücklich, nach 6 strapaziösen Tagen Fahrt mit seinem Reisebus, endlich sein Ziel - München - erreicht zu haben. Leider mit leerem Bus und mit leerem Tank. Was war passiert? Vor 6 Tagen startete der pflichtbewusste Busfahrer aus Charlottenburg, der bis vergangene Woche noch im Berliner Stadtbusverkehr tätig war, seine lange Odyssee von Berlin nach München mit vollem Bus.

„Ich kann nix dafür, in meiner Ausbildung zum Linienbusfahrer hat man mir beigebracht, dass ich an jeder Bushaltestelle auf meiner Strecke halten muss. Und das habe ich auch getan. Was ist daran falsch?“, fragt uns der übermüdete Busfahrer mit geröteten Augen. Bis zum Ende seiner Fahrt waren schlussendlich alle seine Fahrgäste genervt ausgestiegen. Möglichkeiten hatten sie ja genug. An Hunderten von Bushaltestellen hat der 46-jährige auf seiner Fahrt Halt gemacht, und musste sich dabei immer wieder von seinen Fahrgästen wüst beschimpfen lassen. „Machte mir nix, lasst mich kalt, hatte eh Kopfhörer auf“, lässt uns der ausgepowerte Busfahrer wissen, „sollen sich nicht so aufregen, sonst übernehmen ich Langstrecke von Berlin nach Moskau“, mault der müde Iwan und schläft am Steuer seines Busses ein, während bereits die ersten Fahrgäste für die Rückfahrt nach Berlin Platz nehmen.

12 Nisan 2014 Cumartesi

Schwäbische Veganer färben zu Ostern Bananen anstatt Eier


Eine clevere Idee, welche das Leben
von Veganern gravierend verändern
wird.
Brezelingen (brez) - 
Eine schwäbische Firma, 
die vegane Lebensmittel produziert, bietet ab diesem Jahr zu Ostern gefärbte Bananen als Alternative zu gefärbten Eiern an. „Wir verwenden nur Bananen aus Boden- und Freilandhaltung. Darauf legen wir großen Wert!“, erzählt uns der Pressesprecher des noch jungen Unternehmens. Er erzählt uns auch, dass die Bananen den Grad ihrer Krümmung selbst bestimmen dürfen. „Selbstbestimmte Bananen bestimmen immer mehr den europäischen Markt. Sie sind selbstbewusster und haben eine stabilere Schale, die sich sehr gut einfärben lässt. Unsere Bananen werden selbstverständlich mit pflanzlichen Farbstoffen gefärbt, die absolut ungefährlich sind. Sowohl für die Bananen, wie auch für den Menschen. Es gibt sehr viele Vorteile, die Bananen gegenüber Eier haben: Sie müssen nicht gekocht werden, sie lassen sich leichter schälen und man braucht kein Salz oder andere Würzmittel um ihren Geschmack zu verstärken“.

Wenn die Idee in diesem Jahr gut ankommt, will die Firma im nächsten Jahr auch gefüllte Schokobananen, ausgeblasene Bananen und Überraschungsbananen auf den Markt bringen. Weitere Vermarktungsideen sind u.a.: Bananenuhren, Bananenbecher, Spiegelbananen, Rührbananen, Bananennudeln usw.! Probleme könnte es im ersten Jahr aber mit dem Vertrieb der Osterbananen geben. Da in Deutschland traditionell der Osterhase an Ostern bunt gefärbte Eier versteckt, weigert sich der Hase zur Auslieferung der Bananen. „Das verstößt gegen meine Berufsehre und zudem bekomme ich von Bananen Blähungen, obwohl ich selbst Veganer bin. Ich mag die Dinger einfach nicht. Zudem habe ich inzwischen auch Rückenprobleme und trage schon schwer genug an meinen Eiern!“, schreibt uns der Osterhase, nachdem wir ihn per E-Mail um eine Stellungsnahme gebeten haben. Inzwischen kam das schwäbische Unternehmen auf die Idee, die Auslieferung seiner bunten Bananen einem Affen zu übertragen. „Der kennt sich zumindest mit Bananen besser aus, als der Hase mit den Eiern“, sagt Pressesprecher Hans B., „den Bezug von Hase und Eier habe ich sowieso noch nie verstanden. In meinen Augen hat sich da der Hase schon immer zum Affen gemacht“, lacht Hans B., wird aber schnell wieder ernst und fügt hinzu: „Da nehmen wir doch lieber gleich einen echten Affen!“

Ein kleines Problem übersieht der vegane Pressesprecher aber vermutlich. Während der Osterhase seine Eier am Boden bzw. in Bodennähe versteckt, besteht bei dem - noch unerfahrenen - Osteraffen die Gefahr, dass dieser die Osterbananen auch in Bäumen oder anderen schwer zugänglichen Orten versteckt. Es wäre wirklich sehr schade, wenn die liebevoll gefärbten Bananen irgendwo einsam und allein vor sich hin faulen müssten. Vielleicht sollte man sie, zumindest im ersten Jahr noch, mit einem GPS-Sender ausstatten. Wenn man wüsste, wo die nicht gefundenen Banane liegen, könnte man sie nach Ostern an randalierende Chaoten weitergeben. So könnten diese sie wiederum dazu nutzen, um vegane Politiker in Zukunft nicht mehr mit faulen Eiern, sondern mit faulen Bananen zu bewerfen. Somit würden sich auch die veganen Politikern nicht mehr so stark diskriminiert fühlen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Wir finden, das wäre doch ein erster Schritt in eine gerechtere Zukunft. Frohe Ostern!

3 Nisan 2014 Perşembe

Deutsche Flugzeuge streiken & fordern 20% mehr Kerosin

Selbst Satelliten haben mittlerweile zum Streik 
aufgerufen. Sie fordern mehr Pausen und die 
Übertragung von anspruchsvolleren
Fernsehprogrammen.
Frankfurt (brez) - Deutsche Flugzeuge und andere Fluggeräte haben es satt, dass sie mit immer weniger Brennstoff auskommen müssen, und fordern aus diesem Grund mehr Urlaub und 20% mehr Brennstoff. Deshalb haben gestern ca. 900 deutsche Passagierflugzeuge und andere Fluggeräte zum Streik aufgerufen. „Wir können uns mittlerweile nicht einmal mehr einen eigenen Hangar leisten, um dort unsere Eier abzulegen,“ beklagt sich eine 32 Jahre alte Passagiermaschine mit Hängebrüsten und blondierten Tragflächen auf dem Stuttgarter Flughafen. Die Zukunft der Flieger sieht wirklich nicht sehr rosig aus. Besonders arm dran sind die Ferienflieger, die mehrmals täglich nach Mallorca fliegen müssen, und während ihrer Arbeit oft von betrunkenen Ballermännern bedroht und in manchen Fällen sogar schwer verletzt werden. Solche Vorfälle werden aber von den Fluggesellschaften meist heruntergespielt und oft als harmlose Flugzeugentführungen verschleiert, damit sie den Flugzeugen kein Schmerzensgeld zahlen müssen. Die Fluggeräte bleiben dann alleine auf den immensen Kosten der Reparatur und der Reha-Maßnahmen sitzen. Sehr schwierig sieht auch das luftige Sozialleben der Maschinen aus. Ein großes Problem sind die zunehmenden Flugstunden. Das wenige Kerosin, dass sie für ihre Arbeit bekommen, macht die meisten Maschinen zu Singles. Oder wann haben Sie das letzte Mal eine glückliche Flugzeugfamilie gesehen? - Genau, jetzt sehen sie selbst. „Wenn das so weiter geht, werden die deutschen Fluggeräte bald aussterben“, erzählt uns ein Rettungshubschrauber und berichtet uns anschließend von seiner langjährigen Beziehung zu einem attraktiven Heißluftballon, die an Weihnachten leider in die Brüche gegangen ist, „aus unserer Beziehung war vor lauter Stress irgendwann einfach die Luft raus …!“ - Verdammt traurig! Dieses Interview macht uns voll fertig, und wir machen vorzeitig einen Abflug. 

Nachtrag: Inzwischen haben sich auch verschiedene Satelliten dem Streik angeschlossen und fordern vor allem mehr Pausen und Medikamente gegen Dreh-Schwindel.