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23 Şubat 2014 Pazar

Der Brezelinger Pfarrer Felix betet das Ave Marihuana

Da hat Pfarrer Felix wohl 
ein wenig zu hoch dosiert.
Brezelingen (brez) - Da hatte Pfarrer Felix wohl doch einiges zu viel getrunken, als er in der Nacht vom gestrigen Samstag auf den heutigen Sonntag, seinen Weihrauchkessel für die kommende Messe vorbereitete. Nachdem er mit seiner Haushälterin auf einer Swinger-Party war, nahm er von dem dortigen Etablissement auch noch etwas zu nächtlichen Entspannung mit. Da im Kofferraum seines Wagen aber bereits ein Päckchen mit Weihrauch-Kräutern lag, musste es nächtens irgendwie zu einer Verwechslung gekommen sein, welche die heutige Sonntags-Messe etwas anders ablaufen ließ als sonst. 

Reden wir nicht groß drumherum, Pfarrer Felix hatte versehentlich seinen Monatsvorrat an Haschisch und Marihuana in den Weihrauchkessel gesteckt, und morgens um 9 Uhr in der sonntäglichen Messe über den Köpfen der Brezelinger Gemeinde verrauchen lassen.

„Ich habe dem Herrgott die Schultern massiert“, erzählte die 83-jährige Sophie K. noch immer verzückt strahlend. Auch viele andere Gemeindemitglieder hatten himmlische Erlebnisse. Der Beichtstuhl, der bereits tausenden von Sünden gehört hatte, erlebte sie am heutigen Morgen sogar hautnah – brechend voll war er. Hätte das Häuschen der tausend Sünden, die Farbe wechseln können, es wäre vor Scham so rot geworden, dass selbst das nagelneue Feuerwehrauto der Brezelinger Dorffeuerwehr dagegen blass ausgesehen hätte. Am längsten hielt sich Dorfpolizist Hägele im Beichtstuhl auf, da er den Schlüssel für seine Handschellen nicht mehr finden konnte.

Dorfhebamme Edith G. wird in neun Monaten wohl ein verdammt volles Auftragsbuch haben. 

Förster Fux ging schwankend und tänzelnd zu seinem Auto, holte seine Schrotflinte, und versuchte, den heiligen Geist und die anderen Tauben auf dem Deckengemälde der Brezelinger Kirche herunterzuschießen. „Was haben denn diese ganzen Vögel hier drinnen zu suchen?, grölte er, während er eine Schachtel Munition nach der anderen in die Kirchendecke ballerte. „Verfluchte Scheiße, ich bin mir sicher, ich habe die Vögel alle getroffen, aber keiner der Flattermänner fällt herunter“, brüllte er durch den Rauch vernebelten Raum. 

Die einzige Kerze, die den 
heutigen Sonntag, unbeschadet 
überstanden hat.
Schäfer Wolf wollte unbedingt die Schafe auf einem Gemälde – das große, welches gleich neben dem Seitenausgang hängt - nach Hause treiben, und rief dabei immer wieder verzweifelt nach seinem Schäferhund Jacob, da sich die blöden Viecher überhaupt kein bisschen vorwärts bewegen wollten. Sie grinsten ihn nur blöd an. Dorf-Friseurin Helga P. war nicht davon abzubringen, der Jesus-Figur neben dem Altar, die Haare zu schneiden. „Mit so langen Haaren kann man am Sonntag doch nicht in die Kirche gehen. Die jungen Leute von heute, tststs...“, rief sie die ganze Zeit und schüttelte dabei verständnislos ihren Kopf. Da die Jesus-Figur aber aus Marmor war, konnte die Schere, welche sie in der Sakristei gefunden hatte, keinen größeren Schaden anrichten.

Totengräber und Bestatter Schäufele, versuchte verzweifelt, aber vergeblich, Ruhe in den Tumult zu bringen, indem er auf die Kanzel stieg und immer wieder rief: „Ruhe, seid doch verdammt nochmal ruhig! Wenn ihr so weiter macht, dann kommen noch die Toten aus ihren Gräbern.“ Schäufele hatte keine Lust, die Verstorbenen noch einmal zu begraben, weil er sicher war, dass ihn keiner dafür bezahlen würde. Aber es passierte nichts. Draußen auf dem Friedhof blieb alle ruhig. Nur auf dem Grab des kürzlich verstorbenen Dorflehrers und Alt-68er Johnny Gräfle, fand man am Abend einige Rastalocken liegen, und die Erde auf seinem Grab sahen irgendwie frisch und feucht aus. Das kann aber auch alles nur Zufall gewesen sein, vielleicht hat auch der Restrauch auf dem Kirchengelände, die Sinne der Betrachter bis in die tiefen Abendstunden getrübt. 

Das sündige und dekadente Treiben hatte sich im Laufe des Nachmittags blitzschnell im Internet verbreitet. Laut einem Gerücht, soll ein durch die Medien gequälter und deshalb ziemlich angekäster Bischof, sich bereits per E-Mail bei Pfarrer Felix gemeldet haben, um bei ihm seinen Lebensabend als reuiger Messdiener zu verbringen.

Während in einigen Kirchen der Welt immer wieder beobachtet wurde, dass eine Marienstatue aus Trauer und Mitleid zu weinen begann, war in der Brezelinger Kirche heute Morgen eher das Gegenteil der Fall. Laut der anwesenden Kirchengemeinde hätte die Brezelinger Marienstatue gelächelt, wie es bisher noch keiner gesehen hat. Dorfarzt Dr. Schneid behauptet sogar, dass sie ihn um ein Taschentuch gebeten hätte, um sich die Lachtränen aus den Augen zu wischen. Ob das stimmt, weiß aber keiner so genau, der Dorf-Medizinmann lag zum Schluss nämlich hinter dem Altar. In der linken Hand hielt er eine leere Flasche Messwein, und mit der rechten Hand drückte er ganz fest den Weihrauchkessel an seine Brust und schlummerte.


Pfarrer Felix war das alles zu viel. Nach der langen Nacht war er nur noch müde, und wollte mit seiner Haushälterin Isabel in sein Himmelbett. Das was in seinem Gotteshaus abging, stellte alles in den Schatten, was er die Nacht davor mit seiner Haushälterin erlebt hatte.


21 Şubat 2014 Cuma

Vermeintlicher Sahara-Staub auf Autos entpuppt sich als Goldstaub

Brezelingen (brez) - Ein schwäbischer Juwelier aus Brezelingen entdeckte gestern Morgen große Mengen von Goldstaub auf seinem Auto. Der 87 jährige G. Goldschmiedle ist sich seiner Sache sicher: „Das ist echtes Gold, ich habe daran geleckt und eine Probe davon geschmolzen.“ Auf unsere Rückfrage, ob er in den Nachrichten nicht davon gehört hätte, dass in den vergangenen Tagen in Mitteleuropa Sandstaub aus der Sahara niedergegangen sei, antwortete der Gold-Profi mit den Worten: „Ja natürlich, aber das ist es ja. Die Sahara besteht aus einigen Dutzend Wander-Dünen aus reinstem Goldstaub. Das wissen aber die Wenigsten.“ G. Goldschmiedle ist überzeugt davon, dass dieses Gold über die Jahrtausende aus Transportsäcken der antiken Gold-Karawanen gerieselt ist, und sich dann in der Sahara als Gold-Dünen angesammelt hat. 
Manchmal naschten die Drogenkuriere selbst
an ihrer Ladung, und hatten danach oft
gewaltige Koordinationsschwierigkeiten.
Der rüstige Rentner rechnet jetzt die exakte Wertsteigerung seines Autos aus, das jetzt vermutlich das Doppelte Wert sein wird. 
Goldschmiedle schätzt, dass er für seinen alten Kleinwagen nun anstatt 300.- € inzwischen bestimmt locker 600.- € verlangen könnte. Allein schon durch die Tatsache, dass man durch den Dreck – Verzeihung, durch das Gold, den Rost nicht mehr sehen kann. 
Sein Nachbar, H. Häberle, hatte sein Fahrzeug die letzten Tage leider in der Garage stehen, und deshalb kein Wüstenstaub auf seinem alten Opel Kadett. Goldschmiedle untersuchte das Auto des Nachbarn aber trotzdem, und wurde anderweitig fündig. Große weiße Flecken auf dem Autodach des Nachbarn machten ihn neugierig. 

Er vermutete, dass die weißen Flecken, die auf den ersten Blick wie gewöhnliche Vogelscheiße aussehen, evtl. etwas ganz anderes sind. Der Juwelier im Ruhestand geht davon aus, dass es sich hierbei vielleicht um die Hinterlassenschaften einer Brieftaube handeln könnte, die Drogen aus Nordafrika nach Deutschland schmuggeln sollte. 
Der lange Drogenflug von Casa Blanca bis ins 
schwäbische Brezelingen, brachte auch erfahrene 
Brieftauben ganz schön ins Schwitzen.
„Wenn so ein Drogenvogel mal muss, kann es sehr gut sein, dass so ein Päckchen einfach mit rausflutscht. Mit solchen Brieftauben haben wir nach dem Krieg unser Taschengeld aufgebessert“, grinste er, „was denken Sie, woher denn der Name unseres Brieftaubenvereins – Paloma Casa Blanca – herkommt?“, flüsterte er mir ins Ohr. Der ehemalige Juwelier und Taubenzüchter ließ mich wissen, dass solche weißen Drogenflecken auf Autodächern im Fachjargon Kakain genannt wird. Das bedeutet nichts anderes als ausgeschissenes Kokain. Während er vom Autodach seines Nachbarn eine Probe abkratzte, um sich - wie der Profi es nennt - eine sog. "Line" zu ziehen , lächelte er versonnen. Nach dem ersten Zug, den er durch einen neuen und zusammengerollten 5.- Euro-Schein, durch sein rechtes Nasenloch einsaugte, verdrehte Goldschmiedle Sekunden später glückselig seine Augen. Er fing an zu grinsen und sein Gebiss begann zu klappern, wie damals die Kastagnetten der spanischen Flamenco-Tänzerinnen in den Hafenkneipen von Algeciras. Nun wissen auch Nachbar Häberle und wir, dass dessen Kadett deutlich mehr wert ist, als er zurzeit in der Liste steht.

6 Şubat 2014 Perşembe

Gefährliche Weichmacher in der Liebe entdeckt


Brezelingen (brez) - Brezelinger Wissenschaftler haben bedenkliche Mengen von Weichmachern in der Liebe gefunden. In einer Studie an verliebten Menschen aus ganz Europa, kamen sie zu erschreckenden Ergebnissen. Besonders bei Männern über 40 Jahren, greifen diese Weichmacher vorwiegend das Gehirn an. Die Betroffenen reagieren dann bevorzugt auf die Reize deutlich jüngerer Frauen. Diese Gehirnerweichung kann so starke Ausmaße erreichen, dass einige der Betroffenen bereits ihre ganze wirtschaftliche und soziale Existenz verloren haben. Bei jüngeren Probanden wirken sich die Weichmacher wiederum vorwiegend auf die Gelenke aus. Bevorzugt betroffen sind hierbei die Kniegelenke - im Volksmund auch als "Weiche Knie" bezeichnet. Personen, die im Sprachgebrauch häufig als "Weicheier" bezeichnet werden, sind meist auch Opfer der stark wirkenden Weichmacher. Eine fortschreitende Hodenerweichung ist die Ursache, welche diese Männer zu diesen sog. Weicheiern abstempelt. Ältere Herren wiederum, spüren die Wirkungen der Weichmacher, vermehrt in ihren Geschlechtsteilen.

In letzter Zeit sind auch zusehends Frauen, mittleren Alters, von diesen bedenklichen Stoffen betroffen. Es handelt sich hierbei vermehrt um Damen, die noch durch Weichmacher aus Silikonen zusätzlich gefährdet sind. Niemand kann bisher einschätzen, wie stark die Wechselwirkungen von Weichmachern aus der Liebe, und denen, die aus Silikonen stammen, sind.

Vor allem Damen ab einem Alter von 40 Jahren, sehnen sich mittlerweile immer öfters nach jüngeren Männern - Gründe dafür könnten in den stark erweichten Geschlechtsteilen ihrer Altersgenossen liegen. Aber das sind nur Vermutungen. Sehr interessant sind jedoch Beobachtungen, dass bei reiferen Damen, die Weichmacher ganz selten direkt auf das Gehirn wirken. Vielmehr verweichlicht sie bei diesen Probandinnen die Gefühlswelt. Die Produktion körpereigenen Drogen gerät massiv durcheinander - die Damen heben förmlich ab. Bei den jüngeren Geschlechstgenossinen, wurden bisher noch keine auffallenden Auswirkungen der Weichmacher beobachtet. Den Drang, unbedingt schwanger werden zu wollen, ordnen die Wissenschaftler dem natürlichen Instinktverhalten zur Erhaltung der eigenen Art zu.

Wie man den Weichmachern aus der Liebe entgehen kann, konnte von den Forschern bisher noch nicht geklärt werden. Auf gar keinen Fall sollte man sich die Einsamkeit als Alternative suchen, und auch käufliche Liebe, ist überhaupt keine Lösung. 
Die Nebenwirkungen dieser Alternativen, könnten noch viel verheerendere und bislang noch unvorhersehbare Folgen haben, warnen die schwäbischen Wissenschaftler eindringlich.

Einen Tipp konnten die Wissenschaftler aber bereits geben: 
Frauen, die durch Weichmacher aus Silikonen, in ihrem Körper beeinflusst werden, sollten diese Silikoneinlagen umgehend entfernen lassen. Ideen, was sich mit diesem Silikon - nach dem Entfernen - noch alles machen lässt, gibt es unzählige. Viele Frauen zum Beispiel, lassen sich daraus Kopfkissen für ihre Männer fertigen, die diese dann mit auf Geschäftsreisen oder mit ins Büro nehmen können. So haben sie beim Nickerchen immer das Gefühl, am Herzen ihrer Liebsten zu schlummern. Eine herzliche Idee. Finden Sie nicht auch?